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Der zweitgrößte Fluss des Landes Salzburg, die
Saalach als Gebirgsfluss, ist Mittelpunkt des Natur-
erlebnisweges. Die Informationen sind die Visiten-
karte einer im Laufe der Jahrhunderte gewachsenen
Lebensgemeinschaft und dem daraus resul-
tierenden Kulturraum zwischen der Mündung und
dem Ursprung in Hinterglemm.

Daten allgemeiner Art:

Quellbereich:
Quellen im Saalkar, oberhalb der
Saalwände, nördlich der Kitzbüheler Kalkalpen
(Saalbach-Hinterglemm)
Ursprungshöhe: 1.940 m
Gesamtlänge: 103 km
Mündungshöhe: 404 m
Mündungsbereich: zwischen den Städten
Freilassing und der Stadtgemeinde Salzburg
(Stadtteil Liefering)
Gewässernutzung: schiffbar bis 1540
hauptsächlich für Salztransporte von
Reichenhall bis zur Salzach nach Norden zum
Inn und zur Donau nach Passau ....
 

Über den Transport selbst ist wenig bekannt. Nach
der Raffelstettener Zollordnung von 903/06 in
Bayern über Salzschiffe kann davon ausgegangen
werden, dass Salzschiffe auch auf der Saalach
waren. In Urkunden werden Anlandeplätze für
Schiffe in Reichenhall 973 und im 12. Jahrhundert
erwähnt.

Verhandlungsunterlagen zwischen dem Erzbischof
von Salzburg und der bayerischen Hofkammen
lassen den Schluss zu, dass von 900 bis ca. 1270
auf der Saalach Reichenhaller Salz verschifft wurde.

Der einzige direkte Beweis für den Schiffsverkehr
auf der „Saale“ liefert der „Nürnberger Ausgleich“
(zwischen Salzburg und Bayern) von 1218/19.
Dieser erwähnt, dass die Schifffahrt bis Reichenhall
als frei protokolliert (freie Schifffahrt) sein soll
(„Reichenhaller Salzbibliothek“ Bd. II/1955 Fritz
Hofmann; „Die Bajuwaren“ 1988, Fritz Koller).

Blick auf das Dorf Wals – im Hintergrund
das Lattengebirge und der Staufen

Natürlicher Flussabschnitt von einmaliger Schönheit
im Kulturraum der Ferienregion Saalachtal

Walser Pfarrkirche Die Pfarrkirche von Wals, 788
erstmals urkundlich erwähnt, hat im Kern noch
romanische Architektur und einen gotischen Turm.
Der jetzige Bau stammt aus dem Jahr 1860, als
Wals mit den Filialkirchen Gois und Viehhausen
eigenständige Pfarre wurde. Ein in die Außenwand
neben dem Hauptportal eingemauerter Mauerblock
mit Pferdekopfrelief weist auf eine frühere Kult-
stätte der Römer auf dem Kirchenhügel hin.

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Grenzfluss: seit 1816 Staatsgrenze Republik
Österreich-Bundesrepublik Deutschland und
Landesgrenze zwischen dem Land Salzburg und
dem Freistaat Bayern
Merkmale: Typischer Gebirgsfluss, ganzjährig
kaltes Wasser mit grünlicher Färbung aufgrund der
Kalkhaltigkeit in kleinsten Teilchen (Kitzbüheler
Kalk-Alpen).
Name: einst als „Sala“ bezeichnet, im ältesten
Güterverzeichnis Salzburgs, Notitia Arnonis aus
dem Jahr 788. Im 17. Jahrhundert er scheint
daneben der jetzige Name. Im Quellbereich
(Glemmtal), wo sie noch als Gebirgsbach erscheint,
wurde sie als „Salpach“, „Saalach“, Spielbach oder
Saalach-Bach genannt; heute auch dort als Saalach
bezeichnet.
Flusslänge der westlichen Gemeindegrenze: Eisenbahnbrücke Klessheim Saalleiten rund 8 km

 

Mehr Informationen zur EUREGIO

Ein grenzüberschreitendes Projekt
aller Gemeinden an der Saalach
im Rahmen der EuRegio Salzburg -
Berchtesgadener Land - Traunstein
mit Unterstützung des Regional-
managements Pinzgau

Mehr Informationen zur REGPI

Gefördert von der
Europäischen Union
mit Mitteln aus dem
Europäischen Fond für
regionale Entwicklung
EFRE (INTERREG)

Bilder und Text: Franz Schned, Bischofs-
wiesen und L. Hohenwartner, Unken
Gestaltung: Claudia Birndorfer, Pocking
Druck: Fa. Seeleitner, Oberndorf
Umsetzung Web:
Chiemgau-Websites