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Die Salzburg AG, Errichter des Saalach-Kraftwerks
Rott betreibt im ganzen Land Salzburg 24 Wasser-
kraftwerke und bekennt sich zu erneuerbarer und
umweltfreundlicher Stromerzeugung aus Wasser-
kraft. Es entstehen im Betrieb keine Emissionen
aus fossilen Energieträgern, wie bei kalorischen
Kraftwerken, die belastend auf die Ozon-Schicht
wirken. Durch die Wasserkrafterzeugung aller
Kraftwerke der Salzburg AG mit jährlich 1.200 Mio.
kWh werden somit Emissionen von 768.000 To.
CO2 ersetzt.

Ein Vergleich macht diese Menge anschaulicher:
Ein Wald nimmt 0,55 kg Kohlendioxyd je Quadrat-
meter und Jahr auf. Zur Kompensation von
768.000 Tonnen CO2 wäre eine zusätzliche
Waldfläche von 1.400 km2 erforderlich, das
entspricht einer Fläche von 37 x 37 km. Dies sind
19% der Fläche unseres Bundeslandes Salzburg.
So ist die Nutzung und der weitere Ausbau der
Wasserkraft ein wesentlicher Beitrag zur öko-
logischen und nachhaltigen Stromerzeugung und
zum Klimaschutz.

Wasserkraft ist die sauberste Art Strom zu
erzeugen. Wollen wir auch unseren Kindern und
nachfolgenden Generationen eine saubere Luft
zum Atmen zugestehen, so müssen wir heute in
der Stromerzeugung umweltbewusst denken und
entscheiden.

Wie funktioniert Wasserkraft?
Das Kraftwerk Rott ist vom Bautyp ein Laufwasser-
kraftwerk. Kraftwerke dieser Bauart nutzen die Kraft
des fließenden Wassers in Flüssen und dies mit
einem Wirkungsgrad von fast 94%.

Der Fluss, wie hier die Saalach, wird mittels einer
Wehranlage aufgestaut und durch Turbinen in den
unteren Flusslauf geleitet. Laufwasserkraftwerke
arbeiten ständig und decken damit einen Teil des
Grundbedarfs an Strom. Ihre Stromerzeugung
hängt von der Wasserführung der Flüsse ab – in
der Regel produzieren sie im Sommer viel und im
Winter wenig Strom. Der Kraftwerksbetrieb richtet
sich dabei nach der Wassermenge.

Bei großen Wassermengen - beispielsweise
während der Schneeschmelze – werden die
Wehrschützen geöffnet und das überschüssige
Wasser kann abfließen.

Hochwasserschutz
Laufwasserkraftwerke haben für den unmittelbaren
Hochwasserschutz (durch Rückhaltung von Wasser)
nur eine sehr geringe Bedeutung, da nur äußerst
begrenzt Speicherraum vorhanden ist. Allerdings ist
in vielen Fällen, wie auch hier beim Kraftwerk Rott
eine Steigerung des Hochwasserschutzes für angren-
zende Siedlungsräume durch seitliche Dämme bei
Erhaltung der Auen als natürliche Rückhalteräume
erreicht worden. Generell wird schon bei der Planung
von Wasserkraftwerken auf den Hochwasserdurchfluss
und auf die Folgen von Hochwässern genauestens
Rücksicht genommen wird. Das bedeutet, dass die
Anlagen für die aus der Vergangenheit bekannten
Hochwässer zuzüglich einer weiteren „Reserve“
ausgerichtet wurden. Ebenso werden Maßnahmen wie
Störfallinformationen sowie die Zusammenarbeit mit
dem Zivilschutz bei Hochwässern in diesem Zusam-
menhang umgesetzt.

Wehranlage (Salzburg AG)
 

Mehr Informationen zur EUREGIO

Ein grenzüberschreitendes Projekt
aller Gemeinden an der Saalach
im Rahmen der EuRegio Salzburg -
Berchtesgadener Land - Traunstein
mit Unterstützung des Regional-
managements Pinzgau

Mehr Informationen zur REGPI

Gefördert von der
Europäischen Union
mit Mitteln aus dem
Europäischen Fond für
regionale Entwicklung
EFRE (INTERREG)

Bilder und Text: Franz Schned, Bischofs-
wiesen und L. Hohenwartner, Unken
Gestaltung: Claudia Birndorfer, Pocking
Druck: Fa. Seeleitner, Oberndorf
Umsetzung Web:
Chiemgau-Websites