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Bad Reichenhall im Talkessel der Saalach mit Untersberg (links) und Lattengebirge (rechts), dazwischen die Passhöhe nach Berchtesgaden, davor die Hochebene von
Bayerisch Gmain, auf der bereits 400 v. Chr. die Kelten siedelten und die Salzquellen am Gruttenstein nutzten.

Alte Salinenanlage (Hauptbrunnhaus mit
Brunnkapelle)

FrĂŒhling in der Au

Die Sole, als heilbringende Kraft erkannt, ermöglichte es bereits
1713 Trink- und Badekuren in „Bad Kirchberg“ zu verabreichen.
Das seit 1507 bekannte und 1723 barockisierte „Kirchberg-
Schlössl“ erinnert heute noch an diese Zeit und die Beziehung
nach dem SĂŒden, die immer wieder durch bedeutende Bau-
meister in Erscheinung tritt. Sein Erbauer und EigentĂŒmer Peter
von Waltern, kaiserlicher Rat stammte aus einer alten Tiroler
Familie aus Rovereto (SĂŒdtirol), jetzt Provinz Trient (Italien) ab.
Der Weg zum Reichenhaller Heilbad lÀsst sich seit 1846 bis zum
bayerischen Staatsbad verfolgen. Mit dem Bau des Königlichen
Kurhauses, dem Freiluftinhalatorium mit gedecktem Wandelgang
(heutiges Gradierwerk, 1909-1910), der Wandelhalle mit der
Ă€ußerst beeindruckenden Konzertrotunde (1912) und den nach-
folgenden modernen privaten Kuranstalten, stand Bad Reichen-
hall auf dem Höhepunkt seiner Entwicklung. Dem seit 1890
staatlich anerkanntem Heilbad fĂŒr Atmungsorgane wurde
alsbald außerordentliche InternationalitĂ€t beschieden.

Seine topographischen und geologischen VerhÀltnisse am Aus-
gang des alpinen Saalachtales bringen auch ein angenehmes
Klima hervor, fĂŒr das ganz entscheidend die Saalach ihren Teil
dazu beitrÀgt. Die wechselnden Luftströme vermitteln medi-
terrane Lebensfreude, vervielfÀltigend begleiten die
reinigenden, flussnahen AuwÀlder mit den bÀuerlichen Kultur-
flĂ€chen diesen klimatisch begĂŒnstigten Raum. Das Zusammen-
leben ungleicher Lebewesen, die Saalach mit seinen Gebirgs-
quellnebenbÀchen, WaldsÀume, Flora und Fauna fördert in
besonderer Weise auch „Erholung und Genesung im Natur-
erlebnis“.

Bad Reichenhall hat aufgrund seiner wirtschaftlich gut situierten
Lage auch vom Welthandel des „weißen Goldes“, wie das Salz
im Mittelalter genannt wurde, profitiert. Der damalige Wohlstand
begegnet uns noch heute in den BĂŒrgerhĂ€usern, Kirchen und
staatlichen Bauten des einstigen Salinemonopols.

Nach der Brandkatastrophe von 1834, bei dem nahezu der
gesamte Stadtkern mit den SudhĂ€usern verwĂŒstet wurde, ließ
König Ludwig I. seine neue Saline bauen. Diese wurde schon
bald als die schönste der Welt bekannt. Sie zÀhlt auch heute
noch zu den bedeutendsten IndustriebaudenkmÀlern Bayerns.

Besuchen Sie die bequemen Rad- und Wanderwege, sowie
Skipisten und lernen Sie die vielgepriesenen Naturschönheiten
in ihrer Vielfalt kennen.

Florianiplatz mit Florianibrunnen; Der
Brunnen wurde 1895 aus Dankbarkeit
fĂŒr die beim großen Stadtbrand (1834)
geretteten HĂ€user in der „Oberen Stadt“
errichtet

Im Kurgarten findet der Gast Zeit zur Muse und Einkehr. Ein bemerkenswertes Ambiente paart sich mit mediterraner Lebenslust.
 

Mehr Informationen zur EUREGIO

Ein grenzĂŒberschreitendes Projekt
aller Gemeinden an der Saalach
im Rahmen der EuRegio Salzburg -
Berchtesgadener Land - Traunstein
mit UnterstĂŒtzung des Regional-
managements Pinzgau

Mehr Informationen zur REGPI

Gefördert von der
EuropÀischen Union
mit Mitteln aus dem
EuropĂ€ischen Fond fĂŒr
regionale Entwicklung
EFRE (INTERREG)

Bilder und Text: Franz Schned, Bischofs-
wiesen und L. Hohenwartner, Unken
Gestaltung: Claudia Birndorfer, Pocking
Druck: Fa. Seeleitner, Oberndorf
Umsetzung Web:
Chiemgau-Websites