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Der äußerst selten gewordene Eisvogel und die Wasseramsel sind ein Garant
f√ľr die gute Wasserqualit√§t unserer Saalach mit ihren Quellnebenb√§chen. Sie
ern√§hren sich haupts√§chlich von Kleinfischen und Insekten. Als eine Art Fr√ľhwarnsystem zeigen uns heute die V√∂gel den Zustand unserer Gew√§sser
und √Ėkosysteme. Bayerns Gew√§sser weisen heute durchwegs wieder gute bis
sehr gute Qualit√§t auf (Info-Pavillon an der Staufenbr√ľcke, Bad Reichenhall).

Eisvogel
An der Saalach und einigen Nebenbächen
ist er wieder zu beobachten. Besonders
bei Nieselwetter hört man seinen Ruf
schon aus weiter Entfernung. Kleiner als
der Star, gehört er zu den buntesten
Vögeln der Region. Sein prächtiges
Federkleid verleiht ihm den Namen
‚ÄěFliegender Edelstein‚Äú. Er ern√§hrt sich
hauptsächlich von kleinen Fischen, die
er auch in den, vom Bezirksfischerei-
verein Saalachtal e.V. Bad Reichenhall,
renaturierten Saalachaugewässern
wieder reichlich findet.

Stockente
Im Gegensatz zur Wasseramsel und zum Eisvogel ist die Stockente gegen
verschmutztes, unklares Wasser unempfindlich. Sie ist folglich in unseren
fließenden und stehenden Gewässern am häufigsten zu beobachten. Nicht
selten werden die Stockenten durch widernat√ľrliches F√ľttern zutraulich. Der
freien Natur teilweise entwöhnt, sind sie dadurch mehr gefährdet. Ab und zu
paaren sie sich auch mit der Hausente. Das Geschlechterpaar kann man
deutlich voneinander unterscheiden. Die männliche Ente (Erpel) hat einen
dunkelgr√ľn schillernden Kopf mit wei√üem Halsring und einen gelben Schnabel.
Die mittleren schwarzen Schwanzfedern sind nach oben gekringelt. Das
Weibchen hingegen erscheint braungefiedert und schwarzstreifig. Der
Schnabel ist nicht gelb, sondern etwa dunkel-bräunlich.
 

Wasseramsel
Sie ist zu finden an rasch fließenden Bächen
und Fl√ľssen, wie der Saalach. Dieser Sing-
vogel fällt durch seine weiße Brust und das
rhythmische Einknicken und Wippen auf.
Während der Wintermonate hört man seine
leisen Töne aus dem Fluss und kann ihn gut
beobachten. Obwohl er unter Wasser Insekten
als Nahrung aufnimmt, ist er kein Zugvogel.
Besonders die in unseren Fließgewässern reich
vorhandenen Kleinkrebse, W√ľrmer, Schnecken
und Insektenlarven werden von ihm bevorzugt.

Mehr Informationen zur EUREGIO

Ein grenz√ľberschreitendes Projekt
aller Gemeinden an der Saalach
im Rahmen der EuRegio Salzburg -
Berchtesgadener Land - Traunstein
mit Unterst√ľtzung des Regional-
managements Pinzgau

Mehr Informationen zur REGPI

Gefördert von der
Europäischen Union
mit Mitteln aus dem
Europ√§ischen Fond f√ľr
regionale Entwicklung
EFRE (INTERREG)

Bilder und Text: Franz Schned, Bischofs-
wiesen und L. Hohenwartner, Unken
Gestaltung: Claudia Birndorfer, Pocking
Druck: Fa. Seeleitner, Oberndorf
Umsetzung Web:
Chiemgau-Websites