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Die Leoganger Steinberge leiten gemeinsam mit den Loferer Steinbergen
von den östlich gelegenen Plateaubergen zu den Kettengebirgen der
Nordtiroler Kalkalpen im Westen über. Der Gebirgsstock der Leoganger
Steinberge ist annähernd dreieckig und hat kein einheitliches Plateau,
sondern zwischen den scharfen Gipfeln und Graten findet man breite
Kare mit Hochflächen. Das Gebirge wird im Norden begrenzt vom
Saalachtal, im Süden durch das Tal der Leoganger Ache. Im Osten bilden
die Schüttachgräben die Grenze zu den Loferer Steinbergen.
Der höchste Berg ist das Birnhorn mit 2634 m am Südrand der
Leoganger Steinberge. Die anderen Gipfel wie Dreizinthörner,
Marchanthorn, Rothorn, Kuchlhorn und Mitterhorn sind über einen
relativ großen Raum verteilt. Scharfe Grate und Kämme verbinden die
Gipfel miteinander. Dazwischen liegen fingerförmig auseinanderstrebend
fünf Kare: die Große und Kleine Saugrube im Westen, das zentrale
Nebelsbergkar, das Dürrkar und Grubkar im Osten. Die drei Eckpfeiler
Saliterköpfl, Grießener Schafalm und Lahnerhorn setzen sich deutlich
vom zentralen Gebirgsstock ab und sind niedriger.
Der größte Teil der Leoganger Steinberge ist touristisch nicht
bis kaum erschlossen und weitgehend ursprünglich. Durch diese
Ursprünglichkeit findet man eine Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten.
Auf den südexponierten Hängen leben viele Schmetterlingsarten wie
z.B. Wundkleebläuling, Nickerls Scheckenfalter und Styx-Mohrenfalter,
von denen nur wenig aktuelle Fundorte aus Salzburg bekannt sind, und
der Thymian-Ameisenbläuling.

Die Leoganger Steinberge mit ihren markanten Gipfeln und Graten sind ein sensibler
Lebensraum und auch Erholungsgebiet (Trixl)

Leoganger Steinberge (Trixl)

Nur im Flug sieht man die knallroten Flügel der
rotflügeligen Schnarrschrecke (Nowotny)

Wie in einem Steinbruch wurde am Birn-
bachgletscher in Leogang noch im 19. Jahrhundert Eis gewonnen. Dieses wurde
mit Wagengespannen zur Verladestelle
am Bahnhof gebracht und dann so schnell
wie möglich in die Brauereien nach
München und Hallein (Kaltenhausen)
transportiert.

Das Rundblättrige
Täschelkraut ist
eine Charakterart
der Kalkschuttfluren
(Nowotny)

 

Mehr Informationen zur EUREGIO

Ein grenzüberschreitendes Projekt
aller Gemeinden an der Saalach
im Rahmen der EuRegio Salzburg -
Berchtesgadener Land - Traunstein
mit Unterstützung des Regional-
managements Pinzgau

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Gefördert von der
Europäischen Union
mit Mitteln aus dem
Europäischen Fond für
regionale Entwicklung
EFRE (INTERREG)

Bilder und Text: Franz Schned, Bischofs-
wiesen und L. Hohenwartner, Unken
Gestaltung: Claudia Birndorfer, Pocking
Druck: Fa. Seeleitner, Oberndorf
Umsetzung Web:
Chiemgau-Websites