Hier geht es zurück zur Hauptübersicht Seite 1Seite 2Seite 3Seite 4Hier geht es zur Homepage

Die Viehhofener Lacken liegen auf dem Höhenrücken zwischen Leogang und
Viehhofen (Hinterstoisser)

Die Grauwacken- oder Schieferzone ist ein aus Gesteinen der Grauwacke
aufgebauter Gebirgszug. Geologisch hat sich die Grauwackenzone bei
der Auffaltung der Alpen aus dem Meeresboden des Ur-Mittelmeeres
Tethys gebildet, während die darauf abgelagerten Kalke die Nördlichen
Kalkalpen bilden.
Die Einheimischen nennen die Berge der Schiefer- oder Grauwackenzone
„Grasberge“. Die Pinzgauer unterscheiden zwischen den „Steinbergen“
der Nördlichen Kalkalpen, den „Grasbergen“ der Schieferalpen und den
„Keesbergen“ der Hohen Tauern.
Die Grauwackenzone zieht sich als schmaler Streifen vom Arlberg
durch das Oberinntal, verbreitert sich dann im Bereich der Tuxer und
Kitzbühler Alpen, um im Ennstal wieder auf eine sehr geringe Breite
zusammenzulaufen und durch das Mürztal und den Semmering ins
Wiener Becken auszulaufen.
Aus relativ weichen und leicht verwitterbaren Gesteinen aufgebaut,
zeigen die Berge rundliche Formen, sind waldarm und zum großen
Teil von Wiesen und Almen bedeckt („Grasberge“). Dadurch eignen
sie sich besonders für Viehwirtschaft und für den Skisport, wie der
Asitz, der 1971 für den Wintersport erschlossen wurde. Aber auch
zahlreiche Niedermoore und feuchte Wiesen mit Binsen und Wollgras
und eingesprengten kleinen, stehenden Gewässern findet man immer
wieder auf den Almwiesen und in den fichtendominierten Wäldern. So
z.B. das Schutzgebiet Viehhofener Lacken, das an der Gemeindegrenze
zwischen Leogang und Viehofen liegt.
Die höchste Erhebung der sogenannten Kitzbühler Schieferalpen
bei Leogang ist das Spielberghorn mit 2044 Meter, das direkt an der
Salzburger-Tirolerischen Grenze liegt. Höher als das Spielberghorn ist
in den Kitzbüheler Schieferalpen nur der Geißstein bei Stuhlfelden.
Insgesamt übersteigen die Schieferalpen kaum 2000 m Höhe.
In der Grauwackenzone liegen auch die meisten österreichischen
Bodenschätze: Eisen- und Kupfererz, Magnesit, Graphit, Talk usw. Auch
in Leogang wurden Bodenschätze abgebaut.

Die weiße Kuhschelle blüht im Frühjahr (Nowotny)

Arnika – geschätzte Heilpflanze der
Silikatmagerrasen (Nowotny)

Auch die bärtige Glockenblume wächst in
den Almmatten der Schieferalpen

Der Alpensalamander braucht viel Feuchtigkeit (Nowotny)

 

Mehr Informationen zur EUREGIO

Ein grenzüberschreitendes Projekt
aller Gemeinden an der Saalach
im Rahmen der EuRegio Salzburg -
Berchtesgadener Land - Traunstein
mit Unterstützung des Regional-
managements Pinzgau

Mehr Informationen zur REGPI

Gefördert von der
Europäischen Union
mit Mitteln aus dem
Europäischen Fond für
regionale Entwicklung
EFRE (INTERREG)

Bilder und Text: Franz Schned, Bischofs-
wiesen und L. Hohenwartner, Unken
Gestaltung: Claudia Birndorfer, Pocking
Druck: Fa. Seeleitner, Oberndorf
Umsetzung Web:
Chiemgau-Websites