Hier geht es zurück zur Hauptübersicht Seite 1Seite 2Seite 3Seite 4Hier geht es zur Homepage

Die in den Jahren 1858-1860 erbaute Eisenbahnbrücke über die Saalach;
München – Salzburg – Wien – Orient

ICE Zugtaufe am 4. September 2004, anlässlich
der Jubiläumsfeier zum 50jährigen Stadtjubiläum

Bahnhofsgebäude mit Vorplatz 1999

Bahnhof Ainring/Hammerau

Eisenbahngleise – Lebensadern
für Freilassing; zweigleisige
Strecke München-Salzburg-Wien,
Anschlussstrecke Ainring-Bad
Reichenhall-Berchtesgaden

Im Jahr 1810 kam Salzburg zu Bayern. Mit Ausnahme
der Gebiete westlich der Saalach und Salzach wurde
1816 Salzburg endgültig nach Österreich eingegliedert.
Die Staatsgrenze zwischen Bayern und Österreich wurde
mittig der beiden Flüsse festgeschrieben.
Salzburghofen und Ainring werden Grenzorte. Zoll- und
Grenzpolizeibeamte verändern die bäuerliche Struktur.
Freilassing wird Sitz des Hauptzollamtes (1855).

In der Gemeinde Ainring werden am Siezenheimer Steg
und an der Hammerauer Brücke diesbezügliche Beamte
etabliert. Die Saalachbrücke von Freilassing nach
Liefering-Salzburg wird beidseits zur Vorgabe künftiger
Ortsplanung. Freilassing verdrängt den bisherigen
Gemeindeort Salzburghofen. Liefering wird Stadtteil
von Salzburg, Wals Mittelpunkt der neuen Gemeinde
Wals-Siezenheim an der Staatsgrenze.

Die Königlich-Bayerische Eisenbahn fährt Freilassing
mit Volldampf erfolgreich in die Zukunft. Die Nachbar-
gemeinde Ainring wird Bahnstation. Die Mitbestimmung
der Eisenbahn zur Ortsentwicklung mit wirtschaftlichen
Aufschwung der künftigen Stadt Freilassing zeichnet
sich alsbald ab. Erste Industrieunternehmen und
Gewerbebetriebe entstehen. Die Königlich-Bayerische
Eisenbahn wird in Freilassing größter Arbeitgeber.
Zoll- und Grenzpolizeibeamte werden auch in Salzburg
(Hauptbahnhof) eingesetzt.

Eisenbahnstation Freilassing, 1915

Belegschaft des Bahnbetriebswerks vor einer
Dampflok und dem Lockschuppen, 1921

Dampflok DXI 2745, 1903 erbaut;
Höchstgeschwindigkeit 45 km/h

Lokschuppen - heute Museum
 

Mehr Informationen zur EUREGIO

Ein grenzüberschreitendes Projekt
aller Gemeinden an der Saalach
im Rahmen der EuRegio Salzburg -
Berchtesgadener Land - Traunstein
mit Unterstützung des Regional-
managements Pinzgau

Mehr Informationen zur REGPI

Gefördert von der
Europäischen Union
mit Mitteln aus dem
Europäischen Fond für
regionale Entwicklung
EFRE (INTERREG)

Bilder und Text: Franz Schned, Bischofs-
wiesen und L. Hohenwartner, Unken
Gestaltung: Claudia Birndorfer, Pocking
Druck: Fa. Seeleitner, Oberndorf
Umsetzung Web:
Chiemgau-Websites